Der Eremit
– Er hat den Hals gestrichen voll,
von dieser Menge, dieser Brut.
Da wird ihm klar, es täte gut,
sich endlich auf den Weg zu machen –
schnürt sieben Sachen, packt den Mut
und zieht in einen Riesenwald.
Hier mach ich halt, will lang verweilen –
ich brauch nicht viel, nicht einmal Schuhe.
Will meine Einsamkeit und Ruhe
mit keinem, nur der Eiche, teilen!
Bald geht zum Himmel ein Gebet:
Hab tausend Dank für diese Stätte!
Mein Sohn, ruft ihm der Herr, ich wette,
du wirst bald aus dem Forst enteilen!
Mein Herr, bin doch kein Horst, nicht dumm …
werd ich von dir hier nicht gelitten?
Da lacht der Herr: Schau dich mal um –
hier wimmelt es vor Eremiten!
– niemand –