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März 01, 2026



Allein



– Liebster, heut um Mitternacht

Da wars mir so, als wärn die Sterne

Dir näher noch als gestern

 

Hab darüber nachgedacht

Und weißt du was? Ich tät so gerne

Mit all den Sternenschwestern

 

Droben wachen über dich

Auf schwarzem Samt behutsam funkeln

Kometen für dich lenken

 

Traumesleise würde ich

Den Mond mit Wolkenflor verdunkeln

Und reinen Schlaf dir schenken

 

Später aber, Liebster mein,

Flög ich mit Wind und Eulenflügeln

Durchs Tal zu frühlingsbunten Hügeln

Und schlief wie du. Ganz tief. Allein.



 – Andrea M. Fruehauf –