Wie nenn ich es …
– Du bist im Kreis der zwölf das wilde Kind
von deinen Wangen perlt der erste warme Regen
die krausen Haare zaust ein ungestümer Frühjahrswind
du bist noch jung und unbeschwert verwegen
Dein Ding sind nicht die traurig ernsten Sachen
du pfeifst ein trotzig freches Lied mit spitzem Mund
wo andre weinen möchten ist es dir zum Lachen
in deinen wasserblauen Augen blickt man bis zum Grund
Hinter der Stirn logieren Unsinn Witz und Possen
ganz gleich wer etwas von dir will du machst es nicht
um deine Nase hüpfen ungezählte Sommersprossen
ich wär so gern wie du drum schreib ich dies Gedicht
... und nenne es – «Aprilgesicht» !
–TassoTuwas –