Zeit ohne Punkt
– Zwischen einer Unschärfe
zwischen Ebbe und Flut
bin ich ein Schrödinger-Mensch.
Von Geburt an
lebenslänglich undefiniert!
Geboren aus dem Zellgestöber
einer Zufälligkeit
am Rande des Kontinuums.
Immer ohne zu wissen
in welchem Bewusstseinsaggregat,
zwischen welcher Welle
ich gerade ertrinke.
– Morphea –
👉 Mit dem Bild des «Schrödinger-Menschen» wird ein Bezug zur Quantenphysik hergestellt – ähnlich, wie Schrödingers Katze gleichzeitig lebendig und tot ist, empfindet sich der moderne Mensch als nicht eindeutig festlegbar. Er bezieht sich auf Relationen, er braucht Koordinaten, um sich als solcher wahrzunehmen.
«Was wir wirklich sind, waren und werden, das lässt sich leider nicht auf die Quantenebene herunterbrechen, aber genau das wäre hochinteressant, und wir wären superpositionär, funktioniert aber im Makroversum nicht.» (Morphea)