Dachtänzer
schleicht sich vorwärts, auf dem Dach.
durch ein Schnappen haben kann.
jenem Schleicher auch noch zu
welches es allein nur spürt.
In dem Ohr noch den Gesang,
Kater, dass da nicht was bricht!
sind im Grund nur ein Gerücht!
– niemand –
schleicht sich vorwärts, auf dem Dach.
durch ein Schnappen haben kann.
jenem Schleicher auch noch zu
welches es allein nur spürt.
In dem Ohr noch den Gesang,
Kater, dass da nicht was bricht!
sind im Grund nur ein Gerücht!
– niemand –
– Auf einer Liegebank am Wald
ruht eine kindliche Gestalt
und wägt auf ihrem Angesicht
des kahlen Herbstes schönes Licht.
Die Jacke blau und weiß der Schal,
die Haare blond, die Lippen schmal.
Sie lächelt stumm, man sieht es kaum,
als ginge sie durch einen Traum.
Sie schließt die Lider und genießt,
wie weich die Ruhe sie umfließt,
das Holz der Bank sie trägt und hält
und sie ein Teil ist dieser Welt …
– gummibaum –
– Sieht‘s der Mond auch jeden Abend,
Guckt er doch zum Fenster rein,
Drinnen flackert rot die Lampe,
Und man wechselt einen Schein.
Eine Hose wird in Falten
Über einen Stuhl gelegt,
Während sich ein tiefer Seufzer
Zwischenmenschlich fortbewegt.
Eine Spinne lässt sich fallen,
Und ein Seidenfummel fällt,
An der Wand im Schnörkelrahmen
Guckt ein Engel in die Welt.
Eine Fülle von orangen-
farbener Verkäuflichkeit
Legt sich auf das Vorgeprüfte
Und erwartet den Bescheid.
Ein Gebet auf schmalen Lippen
Wird im Himmel überhört,
Und ein Schicksal steht im Zimmer
Irgendwie herum und stört.
Ein ermunterndes: «Was ist denn!»
Aus der Ecke mahnt zur Lust,
Und das Schicksal fährt zusammen
Und entscheidet: «Franz, du musst!»
Sieht‘s der Mond auch jeden Abend,
Guckt er doch zum Fenster rein,
Drinnen fällt beherzt ein Schicksal
Auf ein anderes herein.
– Joe Fliederstein –
Als der Augenblick in der Mitte meines Herzens vor mir lag –
erhob ich meine Arme zum Sprung.
Zum Sprung ins Leben
Ins Wasser
Wasser
Liebe
Licht
Kinder
Das Pyramidenzimmer ist Erinnerung
Louis O. ist Erinnerung
Holzi ist Erinnerung
137er sind Erinnerungen
Saupark und Permpool: Erinnerungen
Der Sprung ins Leben ist jetzt
Im Lächeln meines großen Sohnes
In Edens bunten Bildern
Im leuchtenden Weihnachtsstern: Dort ist das Leben
Dort findest du mich
Hier sind wir zuhause
– Max Neumann –
– Stefan Pölt –
– lass die alten gesänge stürzen
in den schlund der Sphinx und
sieh! es locken die goldenen äpfel
blank poliert im strandgut
pflücke sie und braue
den trank des vergessens
bevor du in den nachen steigst
der schlangenhaarigen priesterin
und aufbrichst zum dritten mond
nur der bach bleibt der alte
und zieht unermüdlich
im moosgrün seine kreise
– Hans Herrmann –
– Freunde:
Ich sagte euch,
als würde ich –
sehen können,
nicht ohne Stolz.
Ich muss euch gehen lassen,
damit ich euch finden kann
und will
ins Dunkel schreiten,
als wüsste ich –
wohin.
Vorgestellt,
verstellt sich mir
die Sicht.
Irrlichternd verführt,
die Hoffnung mich,
es bliebe,
was ich ließ.
Halte aus
und fest –
die Augen zu.
Nahmt ihr mich
und hieltet mich.
Die Stille stand,
berührungslos.
Ihr haltet mich
noch immer.
– Rufus –