Zeit zu verschenken!
Ich guck nur, weil du guckst.
Ich schlafe eigentlich.
Wie Möpp, der Kater, kann ich locker spucken
Auf Stunden und Sekunden,
Uns ist die Zeit egal.
Dem Tag folgt allemal die Nacht, na und?
Kein Grund,
Den Lauf der Welt in Happen kleinzudenken.
Wir haben Zeit zu verschenken!
Scheint noch die Sonne draußen? Oder schneits?
Hat unser Mensch bereits
Sein Tannenbäumchen bunt gemacht?
Aufs Jahr gelacht, das grade war?
Mit rosarot umgaukelten
Von Zuversicht umschaukelten
Gedankenpurzelbäumeklettertouren?
Guckt unser Mensch schon wieder auf die Uhren,
Die für ihn ticken, die ihn weiterschicken
Die Jahre lang? Was so kein Hund versteht,
Weil Hund nicht nach Kalenderblättern geht,
Hundsein geht anders. Katersein geht auch
Ganz anders.
Nee, Kalender,
Nee, sowas müssen wir nicht haben,
Der Möpp und ich,
Wir können schlafend lange Wege traben
Und Zeit verbuttern
Beim Träumefuttern …
– Peter Welk –